Montag, 30. April 2012

Shagreen Rubik’s Cube von Dunhil





Der Zauberwürfel welcher oft auch Rubik’s Cube genannt wird, ist ein mechanisches Geduldsspiel, das vom ungarischen Bauingenieur und Architekten Ernő Rubik erfunden wurde und 1980 mit dem Sonderpreis Bestes Solitärspiel des Kritikerpreises Spiel des Jahres ausgezeichnet wurde. Es erfreute sich insbesondere Anfang der 1980er Jahre großer Beliebtheit und ist wohl eines der bekanntesten Geduldspiele.
Es handelt sich dabei um einen Würfel mit einer Kantenlänge von 57,5 mm (gemessen an den Mittelachsen und in der Standardgröße), der in Höhe, Breite und Tiefe in drei Ebenen unterteilt ist, die sich durch 90-Grad-Drehungen um ihre jeweilige Raumachse zur Deckung bringen lassen. Dadurch können Position und Lage der verschiedenen Steine fast beliebig geändert werden. Auf die nach außen sichtbaren Flächen der Steine sind kleine Farbflächen geklebt. In der Grundstellung sind die Steine so geordnet, dass jede Seite des Würfels eine einheitliche, aber von Seite zu Seite unterschiedliche Farbe besitzt.
Ziel ist es für gewöhnlich, den Würfel wieder in seine Grundstellung zu bewegen, nachdem zuvor die Seiten in eine zufällige Stellung gedreht wurden. Auf den ersten Blick erscheint diese Aufgabe außerordentlich schwierig, jedoch wurden schon frühzeitig Strategien entwickelt, deren Kenntnis ein relativ leichtes Lösen gestattet.
Es gibt ja zwei verschiedene Arten von Leuten, die einen, die wirklich in der Lage sind diesen Zauberwürfel innerhalb von wenigen Minuten fertig zu bekommen, und dann die anderen, die sich einfach den fertigen Würfel auf den Schreibtisch legen um intelligent zu wirken. Wer einfach nur intelligent wirken will, der ist mit diesem Zauberwürfel vom englischen Luxusunternehmen Alfred Dunhill der mit Leder bedeckt ist, genau richtig. Denn der wirkt auch noch elegant auf dem Tisch. Aber auch für Leute, die sich sonst immer Blasen an den Händen geholt haben nach stundenlangem rumfummeln am Würfel haben es damit gut. Das Leder ist Narbenleder und stammt entweder vom Stachelrochen oder vom Haifisch. Jedes einzelne Stück Leder ist handbesetzt und an den Ecken abgerundet, damit es besser in der Hand liegt. Im Vergleich zu dem teuersten Zauberwürfel der Welt, der mit Diamanten besetzt ist und über eine Million Euro kostet ist dieser Shagreen Rubik’s Cube von Dunhill mit 1.495 Euro doch ein Schnäppchen.

Freitag, 27. April 2012

Lamborghini Fahrrad




Die für ihre Supersportwagen weltbekannte Firma Lamborghini wurde 1948 gegründet, um Traktoren zu bauen. Dass man bei Lamborghini es auch heute noch versteht, etwas ganz Besonderes auf Rädern ins Rollen zu bringen, beweist die italienische Edelschmiede seit kurzem mit einem neuen Sportgerät, das aber nicht auf vier Reifen, sondern nur auf zwei daherkommt.
Genauer gesagt handelt es sich gar nicht um ein eigenständiges Lamborghini-Bike, sondern lediglich um eine limitierte Edition eines bereits vorhandenen Produkts. Mit vollem Namen heißt das Rennrad nämlich BMC impec Automobili Lamborghini Edition. Es ist das erste Ergebnis, dass aus der Kooperation der beiden Unternehmen hervorgegangen ist - und soll sicherlich nicht das Letzte bleiben. Denn die Partnerschaft ist langfristig angesetzt.
Für den satten Preis von knapp 21.000 € kann man einiges von dem neuen Sport Fahrrad in limitierter Auflage erwarten. Weltweit werden nur 30 der Lamborghini Bikes ausgeliefert, doch was steckt hinter dem neuen Bike?
Der Lamborghini-Anteil an dem Rennrad begrenzt sich im Wesentlichen auf optische Details. So sind Sattel und Lenkstange mit Lamborghini-Wildleder überzogen. Die zweifarbige Airbrush-Lackierung in Schwarz und Argos-Orange ist eine Anlehnung an beliebte Farben bei den Supersportlern. Das Orange stammt sogar direkt von der Farbpalette des Lamborghini Aventador LP 700-4. An der Front ist zudem das Stier-Logo angebracht.
Ansonsten bietet das Lamborghini-Bike so gut wie alles, was auch andere hochwertige Rennräder bieten. Durch die Verwendung von Kohlefaser bei Rahmen und Felgen ist das BMC-Rennrad extrem leicht. Der Gangart lässt sich mit der elektronischen Schaltung DI2 bestimmen. Preislich liegt das Lamborghini-Bike aber deutlich über den anderen Rennrädern. 20.000 Euro kostet ein Exemplar. Da nur 30 Stück gebaut werden, wird hier also nicht nur für den Namen Lamborghini, sondern auch für den Exklusivitäts-Faktor gezahlt. Das Bike mit dem Stier-Logo ist ab Juni 2012 erhältlich.

Mittwoch, 18. April 2012

La Dolce Vita



Die schönsten Seiten Italiens: Ein neuer Bildband feiert das Leben des internationalen Jetset im Rom der sechziger Jahre und gewährt einen faszinierenden Rückblick auf eine wahrhaft coole Ära. Das Jahr 1960 markiert in mehrfacher Hinsicht eine Zäsur: In den Nachkriegsjahren hatte eine gezeichnete Generation ihre Kraft darauf verwendet, die tiefen Narben, die der Zweite Weltkrieg bei den Menschen und in beinahe allen europäischen Städte gerissen hatte, wieder zu schließen. 1960 markierte den Beginn eines Jahrzehntes, in dem gegen die arbeitsame Zurückhaltung protestiert wurde, gen Ende mit der Rebellion einer politischen Jugend – und zu Beginn einer Generation, die sich dem strengen „ora et labora“ der Trümmergeneration durch gepflegtes Nichtstun sanft entzog.

Ein Treffpunkt dieser Hedonisten war Rom: Hier entstand 1960 der Film zum Leben: „La Dolce Vita“. Passend zum Sujet trafen sich auf den sonnendurchfluteten Piazzas der italienischen Hauptstadt die Mitglieder eines internationalen Jetsets: Filmstars, Sternchen, Playboys und Adlige aller Arten feierten sich in glamourösen ausschweifenden Partys selbst.


Das earBook „La Dolce Vita“ dokumentiert das Leben der Stars jener Jahre. Es waren selige Zeiten, in denen sich blaublütiger Nachwuchs und Hollywoodgrößen weitgehend unbedrängt in der Stadt bewegen konnten und die gerade entstehende Meute der Paparazzi zwar bereits aufdringlich, aber noch überschaubar (und damit erträglich) war. So entstanden in jenen Jahren zufällige und gewollte Schnappschüsse der internationalen Prominenz, die heute kaum mehr möglich wären. So zeigt sich Audrey Hepburn unbefangen und mit angeleintem Yorkshire-Terrier vor ihrem Hotel und Frederik IX., immerhin König von Dänemark, Pfeife rauchend vor der Eisdiele. Den Aufnahmen ist eines gemein – sie strahlen eine unvergleichbare, aus heutiger, hektischer Lebenssicht, neidisch stimmende Coolness aus.
 
Natürlich ist der im Edel Verlag erschienene Bildband komplett überflüssig. Das Betrachten der Bilder macht aber enorm viel Spaß, vermutlich auch jener Generation, für die Audrey Hepburn, Stewart Granger, Dean Martin oder Grace Kelly nur noch ein ferner Schatten aus der Vergangenheit sind. Das Vergnügen an dem Band wird noch durch drei unauffällig beiliegende CDs erhöht: Da ist zunächst der Soundtrack des Fellini-Filmes von 1960, der Namenspate für den Bildband, die wichtigsten Titelmelodien der italienischen Kinohits und die größten Pop-Hits Italiens jener Jahre. Der „Dolce Vita“ bedient für eine sentimentale Zeitreise also tatsächlich alle Sinne.

© Aldo Durazzi: La Dolce Vita. The Golden Age of Italian Lifestyle, 120 S., 3 CDs, ca. 80 s/w Fotografien, € 39,95, www.earbooks.net

Samstag, 14. April 2012

Luxus Second Hand für Millionäre


Das Luxus-Pendant zu Ebay heißt JamesList, und dort gibt es neben Yachten, Sportwagen und Gutshöfen auch ganz ordentliche gebrauchte Helikopter zu kaufen.

Wer nicht gleich in einen Learjet investieren will, ist vielleicht mit einem Helikopter gut beraten. Mit dem Erwerb eines Helikopters erhöhen Sie Ihren Attraktivitätsgrad erheblich, und wenn Sie das gute Stück dann auch noch selber fliegen können, steigt er ins Unermessliche. Ein Helikopter ist nämlich von allen Flugobjekten am komplexesten und deshalb schwieriger zu steuern als Flieger mit zwei Propellern oder Düsenantrieb. Und er hat eine viel dramatischere Wirkung.

Wir kennen die Bilder von zur Krisensitzung anfliegenden Staatsoberhäuptern, die leicht geduckt aus dem Hubschrauber steigen, aus Respekt vor den Rotorblättern, die buchstäblich einen Riesenwirbel verursachen, während das wartende Empfangskomitee sich am liebsten die Ohren zuhalten würde wegen des Lärms. Immer wieder schön sind auch Filmszenen, in denen jemand aus einem Hubschrauber geworfen wird und sich verzweifelt an der Landeschiene festklammert, während ihm von oben jemand mit einem schweren Gegenstand auf die Finger haut, damit er endlich losläßt. Helikopter stehen für Drama, Abenteuer und Macht.

Auf JamesList, eine Art Edel-Ebay und nach Eigenauskunft „der größte Luxus-Marktplatz der Welt“, findet man ein breites Angebot an gebrauchten Helikoptern, vom Spaßobjekt für den Freizeitgebrauch ab 500.000 Euro bis zum Business-Helikopter für sechs komfortabel untergebrachte Passagiere, zum Beispiel vom Rolls-Royce unter den Helikoptermanufakturen, Augusta (die Preise liegen da allerdings eher bei fünf Millionen aufwärts). Für den Einstieg empfiehlt sich zum Beispiel ein Modell von Eurocopter, einer Tochterfirma des Luft-, Raumfahrt- und Rüstungskonzerns EADS, die ein weites Spektrum an zivilen und militärischen Hubschraubern herstellt. Da ist sicher auch etwas für Sie dabei.

Donnerstag, 12. April 2012

Der Traum vom offenen Fahren: Jaguar F-Type


 
Mit einem Paukenschlag eröffnet die traditionsreiche englische Edelmarke die New York Auto Show 2012: Mit dem Jaguar F-Type ist der erste Zweisitzer seit dem Ende des Jaguar E-Type Coupés angekündigt worden. Allein die Bezeichnung des Roadsters zeugt davon, dass die Briten hier etwas Großes vorhaben. Noch sind die Informationen zum Jaguar F-Type aber begrenzt.

Nach einer langen Ära 2+2-Sitzer präsentierte der englische Hersteller auf der IAA 2011 seine Zweisitzer-Studie Jaguar C-X16. Laut des Global Brand Directors, Adrian Hallmark, kam die Studie so gut an, dass man beschloss, die Entwicklung in diese Richtung zu fokussieren, mit dem Ziel, ein serienreifes Produkt auf die Beine zu stellen.
 
Der Jaguar F-Type soll die neue Speerspitze von Jaguars sportlicher Seite werden und ein Marktsegment zurückerobern, das die Briten zu lang gemieden haben. Kompromisslos auf Geschwindigkeit, Fahrdynamik und Spaß ausgelegt, will der Jaguar F-Type der ruhmreichen Type-Bezeichnung gerecht werden und eine Tradition fortführen. C-Type, D-Type und allen voran der Jaguar E-Type sind Wagen, die bis heute verehrt werden. Dass der neue nun F-Type heißt, verdeutlicht den Anspruch, einen Sportwagen herzustellen, der die Leute auch noch in 50 Jahren begeistert kann.

Freilich hält Jaguar sich mit Details zurück. Nicht einmal das genaue Design steht fest. Auf den ersten Fotos ist der Wagen nur als Erlkönig zu sehen. Die produktionsreife Version soll noch im Laufe dieses Jahres präsentiert werden. Dann gibt es auch genauere Informationen zur Motorisierung. Bisher ist nur von mehreren Benzinern und einer neuen Triebwerks-Familie die Rede. Immerhin ist schon klar, dass der Wagen Mitte 2013 erhältlich sein wird.

Dienstag, 3. April 2012

High-Tech Nest in luftiger Höhe



Das High-Tech Baumhaus "Black Cabin" ist ein Öko-Loft auf 87 Quadratmetern sieben Meter über dem Boden und der neueste Coup des toskanischen Landhofs "La Piantata" in der Nähe von Viterbo. „Black Cabin“ (Schwarze Hütte), wie die Eigentümer des Landhofs ihre in luftiger Höhe errichtete Unterkunft nennen, ist ein Baumhaus der besonderen Art.

Das 87 Quadratmeter große Baumhaus bietet jeden erdenklichen Komfort, den auch eine Hotelsuite erfüllt, vom Flachbildschirm mit Heimkino-System von Bose über LED-Leuchten bis hin zur Kristalldusche. Beim Interieur hat die Innnenarchitektin Claudia Pelizzari vom Archiglam Studio in Brescia Hand angelegt, die für das Öko-Loft ungewöhnliche Materialkombinationen und kontrastierende Farben gewählt hat. So trifft zum Beispiel kanadisches Zedernholz auf Glas und schwarzen Stahl. Die Bezüge der Möbel sind hauptsächlich aus natürlichen Materialien wie Leinen und Baumwolle gewählt.
 
Der Landhof ist vor allem dadurch bekannt geworden, die erste Suite in einem Baum in Italien errichtet zu haben, doch mit dem neuen Baumhaus ist den Eigentümern eine weitere Sensation gelungen. Es ist das erste High-Tech Baumhaus, das hinsichtlich Modernität und neuester Technik keine Wünsche offen lässt. Auf sieben Metern Höhe, inmitten eines Olivenhains und schier endloser Lavendelfelder, hinter denen sich das Meer erstreckt, ist man zwar fernab von allem, muss aber auf keinen Luxus verzichten.