Dienstag, 8. Mai 2012

Dekadenz maximal










Wo verschwenderischer Reichtum herrscht, wird Geld logischerweise manchmal einfach nur verschwendet. Das muss nicht moralisch verwerflich sein, schließlich ergeht sich jeder gern in der Betrachtung von opulenten, unerreichbar teuren Dingen. Aber wenn es darum geht, teure Dinge nur deshalb zu produzieren, damit man ihnen ansieht, wie teuer sie sind, dann kann das zu keinem ansprechenden Ergebnis führen.

Der italienische Automobilveredler Fenice Milano ist noch gar nicht richtig im Geschäft und hat sich schon den Ruf erworben, die Dinge mehr als nur ein kleines bisschen zu übertreiben. Bei Fenice Milano geht es einzig um die Frage, wieviel Gold, Teak und Edelsteine man in und an einer Karosserie anbringen kann, ohne Rücksicht darauf, ob ein Rolls-Royce Ghost mit goldenen (natürlich nicht vergoldet oder goldfarben, sondern Echtgold, was glauben Sie denn!) Zierleisten lächerlich aussieht, oder ob es zu einem Fiat 500 passt, eine siebenstellige Summe zu kosten.

Dabei spielt laut Unternehmensphilosophie die Liebe zum Detail eine große Rolle. Nur wie die im Detail aussieht, wird nicht erklärt. Das Motto von Fenice Milano ist „Su misura – The Car Sewn on You“. Wie übersetzt man das – das Auto, auf Sie draufgenäht? Geht es hier etwa darum, das Maßanzugsprinzip auf die Autoveredlung zu übertragen? In dem Fall sollte man hier wohl eher vom Maßlos-Anzug sprechen. Ein Diamant am Auto weniger, und die Italiener hätten einen PR-Texter für ein ganzes Jahr bezahlen können.

Das Prinzip der übertriebenen Opulenz ist durchaus verständlich, und in Asien oder den Emiraten mag es durchaus Kunden für einen derartigen Service geben. Aber einen Fiat 500 zum Gegenstand einer solchen „Verschönerung“ zu machen (wie man es richtig macht, zeigt etwa das gleiche Modell in der Version von Gucci), zeigt nur das Unverständnis des zugrunde liegenden Prinzips, das nämlich auf Augenmaß beruht. Beim Veredeln geht es darum, Details herauszuarbeiten, ohne das Wesen des behandelten Objektes zu verändern, sondern es im besten Fall sogar noch besser sichtbar zu machen. Die Modelle von Fenice Milano erschlagen einfach nur. Und sind ein Grund dafür, warum sich Menschen darüber aufregen, wenn andere Menschen ihren Reichtum vorführen. In diesem Fall zu recht.

Freitag, 4. Mai 2012

Star Wars Kondome


Auf eine ziemlich ausgefallene Idee kam der italienische Designer Benedetto Papi: Kondome im "Star Wars"-Look
Auf den Verpackungen der Star Wars Kondome finden sich nicht nur die passenden lustigen Sprüche, sondern auch die passenden Charaktere wie Meister Joda, Bobba Fett, die Typen mit den weißen Kostümen und natürlich der goldene Roboter aus Star Wars namens C-3PO.
So ist die Macht auch in den intimsten Momenten des Lebens mit einem. Noch handelt es sich dabei um ein Konzept, aber wer weiß.
Viele Fans der Saga drängen aber schon darauf, dass die Kondome auf den Markt kommen. In den Foren vieler Communities stapeln sich schon die Kommentare zu den Star Wars Kondomen. Oft werden Zitate aus den Filmen verwendet, um Ihnen, in Bezug auf die kreativen Gummis, eine gänzlich neue Bedeutung zu geben. Darunter zum Beispiel: “You came in that thing? You’re braver than I thought.”, “So, you got your reward and you’re just leaving, then?” oder aber “Great shot, kid, that was one in a million!”. Einfach nur lustig.