Donnerstag, 7. Juni 2012

Der gute Name







Während man früher erst nach Abschluss eines Gesprächstermins die Visitenkarten austauschte, wechseln diese heutzutage meist schon kurz nach der Begrüßung den Besitzer. Das verfehlt nie seine Wirkung. Der Blick huscht zunächst auf die Position, die der Gegenüber bekleidet, und man weiß sofort, mit wem man es zu tun hat. Wenn man eine diamantbesetzte Visitenkarte aus der Innentasche der Anzugjacke hervorzaubert, hat man wahrscheinlich auch ohne beeindruckenden Titel alle Karten auf seiner Seite. Doch mal ehrlich: wer will schon eine diamantbesetzte Visitenkarte im Wert von 1.500 Euro seinen Geschäftspartnern überlassen?

30 Karat in der Anzugjacke

Die Firma Black Astrum rühmt sich damit, die teuerste Visitenkarte der Welt herzustellen. 1.500 Euro pro Visitenkarte, das macht den Engländern so schnell keiner nach. Trägt man etwa 30 Karten bei sich, kommen ganz leicht 30 Karat zusammen. Die Karten wurden ursprünglich für eine wohlhabende Familie aus dem Mittleren Osten produziert, aber auch anderswo gibt es Leute, die ihr Geld gern zeigen. Wer nun überlegt, mithilfe einer diamantbestückten Visitenkarte seinen Status aufzupolieren, den müssen wir enttäuschen, denn so leicht kommt man an die teuren Kärtchen nicht heran.


Produktkauf auf exklusive Einladung

Die handgearbeiteten Visitenkarten sind nämlich nur auf Einladung der Firma erhältlich. Der Direktor von Black Astrum, Sufian Khawaja, möchte das Produkt nur einer kleinen und sorgfältig ausgesuchten Klientel zugänglich machen. Wer den Kreis der Auserwählten bestimmt, bleibt das Geheimnis der Firma. Prominent und schön oder auf den roten Teppichen dieser Welt zuhause zu sein, das reicht hier leider nicht aus. Das Unternehmen rühmt sich sogar damit, selbst amerikanischen Prominenten oder internationalen Unternehmen die Bitte um eine Einladung abzuschlagen.

Wer sein Glück trotzdem versuchen möchte, findet bei Black Astrum weitere Informationen.

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