Sonntag, 25. November 2012

Die märchenhafte Welt von Moschino














Während die meisten Fashion Labels höchstens mal eine Suite einrichten, hat Moschino gleich ein ganzes Hotel ausgestattet: Das extravagante „Maison Moschino“ in Mailand.

Ursprünglich war das 1840 errichtete neoklassizistische Bauwerk mal ein Bahnhof in Mailand, sogar der zweitälteste in ganz Italien. Die historische Fassade blieb weitgehend erhalten, doch im Inneren tut sich heute eine schräge neue Welt auf: Die Fantasiewelt des „Maison Moschino“.

Gestaltet von Rossella Jardini, Kreativdirektorin des weltberühmten italienischen Fashion Labels, verfügt das Haus über 65 Hotelzimmer und Suiten. Sie erstrecken sich über vier Stockwerke, inklusive Lounge Bar, Boutique und Spa. Und natürlich Moschino, soweit das Auge reicht: Das Hotel zu betreten, heißt es auf der hauseigenen Webpage, sei in etwa damit zu vergleichen, in das Kaninchenloch aus „Alice im Wunderland“ zu fallen: „Man kommt, um das Unerwartete zu erwarten.“ Passenderweise tragen die individuell designten Zimmer märchenhaft anmutende Namen wie „Alice“, „Der Wald“, „Das Leben ist ein Bett aus Rosen“ oder „Rotkäppchen“.

Die träumerisch-verspielte Einrichtung des „Maison Moschino“ ist mal elegant, mal an der Grenze zum Kitsch, aber unbedingt einen Blick wert: So schaut im Rotkäppchen-Zimmer ein blumengemusterter böser Wolf aus dem Bett. Das Wald-Zimmer ist, sie ahnen es, mit Bäumen ausgestattet, während im Alice-Zimmer eine überdimensionale Tasse als Tisch fungiert.

Märchenhaft auch die Lobby, die mit zu Lampen umfunktionierten Moschino-Kleidern aufwartet, zwischen denen sich noch dazu ein paar Wolken tummeln. Eine wahre Ruheinsel ist der „Art Spa“ des Hotels: Türkisches Bad, Hydromassage, Jacuzzi, allerlei High-Tech-Equipment sowie Natur-basierte Beautyprodukte von „Pevonia“ versprechen allerschönste Tiefenentspannung im Herzen der Stadt.


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